4:3 i.E. (2:2 n.V.) 
Irlands Chancen, sich noch für die WM zu qualifizieren, haben sich gestern Abend in Prag verabschiedet. In den Playoffs zur WM hätte Irland sich gestern gegen Tschechien durchsetzen müssen, um dann am Dienstag gegen Dänemark oder Nordmazedonien um die WM-Teilnahme zu spielen. Es war gestern knapp, aber leider hat es nicht gereicht.
Irland war in der 19. Minute per Foulelfmeter in Führung gegangen (Troy Parrott war der Schütze), und nur vier Minuten später lenkte der tschechische Torhüter einen von der Latte zurückprallenden Ball unglücklich zum zweiten Tor für die Iren ins eigene Netz. Idealer Start für die Iren also, doch nur wenige Minuten später bekamen auch die Tschechen einen Foulelfmeter, der zum Anschlusstreffer führte. Das 1:2 aus Sicht der Gastgeber war dann auch der Pausenstand und hielt über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Erst in der 86. Minute kamen die Tschechen zum Ausgleich durch einen Kopfball am kurzen Pfosten nach einer Ecke. Das 2:2 bedeutete Verlängerung, In dieser fiel aber kein weiteres Tor. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden. Irland trat zuerst an, und die ersten beiden Schützen beider Teams trafen alle, ebenso der dritte Schütze der Iren. Der dritte Elfmeter der Tschechen dagegen wurde von Caoimhin Kelleher pariert – Vorteil Irland. Dieser Vorteil war aber gleich wieder dahin, denn Irlands vierter Elfer wurde ebenso gehalten, Tschechiens vierter Schütze traf. Als dann auch Irlands fünfter Elfer gehalten wurde, hatten die Tschechen mit ihrem fünften Elfmeter die Chance, für die Entscheidung zu sorgen, und dieser wurde verwandelt. Tschechien gewann das Elfmeterschießen also mit 4:3, Irland wartet weiter auf die nächste Teilnahme an einer WM (die letzte WM-Teilnahme war 2002).