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Shelbourne verliert Rückspiel gegen Rijeka und muss ins Conference League-Playoff

1:3
(3:4 nach Hin- und Rückspiel)

Letzte Woche hatte Shelbourne überraschend mit 2:1 bei HNK Rijeka in Kroatien gewonnen, gestern Abend folgte das Rückspiel. Für die Kroaten lief im Rückspiel unter anderem ihr Starspieler Toni Fruk auf, der im Hinspiel noch gesperrt war, und das machte einen deutlichen Unterschied. Während im Hinspiel oft die Ideen fehlten, war Rijeka im Rückspiel gefährlicher, und viel lief über Fruk. Wenig überraschend war er dann auch der Torschütze zum 1:0 für Rijeka in der 33. Minute. Damit war in der Gesamtabrechnung wieder alles ausgeglichen. Shelbourne hatte bis dahin recht defensiv gespielt, das Ziel war wohl, die Null zu halten. Nach dem Tor gab es eine kurze offensive Phase von Shelbourne, aber die hielt nicht lange an, und es war für den Rest der ersten Hälfte wieder überwiegend Defensive angesagt. Im Verlauf der zweiten Halbzeit setzte sich das fort, aber mit etwas häufigeren, durchaus torgefährlichen Entlastungsangriffen. Doch es war Rijeka, das den nächsten Treffer landete, zum 2:0 in der 73. Minute. Shelbourne brauchte nun ein Tor, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Dann fiel in der 82. Minute John Martin im Strafraum. Der Schiedsrichter winkte zunächst ab, aber dann schaltete sich der VAR ein. Nach rund dreiminütiger Analyse der Videobilder revidierte der Schiedsrichter seine Entscheidung und gab Elfmeter, da Martin erkennbar am Trikot gezogen worden war. Mipo Odubeko trat in der 86. Minute an und verwandelte rechts unten, natürlich unter großem Jubel der Heimfans. Der Torwart war zwar in der richtigen Ecke, konnte das Tor aber nicht verhindern. Die Verlängerung lag also in der Luft, aber Rijeka schlug noch einmal zurück und erzielte in der 90. Minute das 3:1. Damit ist Rijeka eine Runde weiter, für Shelbourne geht es ins Conference League-Playoff, entweder in einer Neuauflage des Erstrundenduells gegen Linfield oder gegen Vikingur Gota von den Färöer. Das entscheidet sich morgen.

Unentschieden dominieren Ergebnisse in der Premier Division

Der aktuelle Spieltag war in der Premier Division ein Spieltag der Unentschieden. Drei davon waren gar torlos. Einziger Sieger des Spieltags war St. Patrick’s Athletic, das gegen Sligo Rovers von einem eher fraglichen Platzverweis kurz vor der Halbzeitpause profitierten und Sligo in der zweiten Hälfte komplett dominierten. St. Patrick’s Athletic verkürzte dadurch den Rückstand auf die internationalen Plätze, Sligo dagegen verlor einen Punkt des Vorsprungs auf Cork City am Tabellenende.

Derry City 0:0 Cork City
Drogheda United 0:0 Waterford
Shelbourne 2:2 Bohemians
Galway United 0:0 Shamrock Rovers
St. Patrick’s Athletic 3:0 Sligo Rovers

Cobh Ramblers gewinnen Verfolgerduell

Cobh Ramblers haben das Verfolgerduell der First Division bei Bray Wanderers gewonnen. Bray ist damit wohl raus aus dem Rennen um den direkten Aufstieg. Eines der beiden Tore für Cobh erzielte Barry Coffey, der damit die Torjägerliste der First Division wieder alleine anführt, mit jetzt 18 Saisontoren. Tabellenführer Dundalk hat derweil das Schlusslicht aus Athlone mit einer 6:1-Klatsche nach Hause geschickt.

Bray Wanderers 0:2 Cobh Ramblers
Dundalk 6:1 Athlone Town
Kerry 0:1 Finn Harps
UCD 1:0 Wexford
Longford Town 2:0 Treaty United

Niederlagen in den Hinspielen der Conference League

An einem insgesamt enttäuschenden gestrigen Abend sind Shamrock Rovers und St. Patrick’s Athletic mit Niederlagen in die dritte Runde der Conference League-Qualifikation gestartet.

1:0

Shamrock Rovers waren auswärts bei FC Ballkani im Kosovo zu Gast. Nach einer anfänglichen Abtastphase ließen die Rovers die Gastgeber über weite Strecken auf sich zu kommen und boten selbst wenig in der Offensive. Ob es der Matchplan war, abzuwarten und wenig zuzulassen, weiß ich natürlich nicht, aber für meinen Geschmack waren die Rovers deutlich zu passiv und spielten so, als wären sie gegen einen deutlich stärkeren Gegner eingestellt. Und wenn man zu passiv spielt, rächt sich das irgendwann: In der 55. Minute erzielte Ballkanis Mittelstürmer, mit dem die Rovers-Abwehr die ganze Partie über ihre Probleme hatte, das 1:0. Wer nun gedacht hätte, dass Rovers danach hinten raus kommen und auf den Ausgleich drängen, der sah sich enttäuscht: Rovers kamen kaum an Ballkanis Strafraum heran. Trotzdem gab es kurz vor Schluss noch die Chance zum Ausgleich durch einen Kopfball von Josh Honohan, aber den parierte der gegnerische Torhüter. Insgesamt keine gute Leistung von Shamrock Rovers, aber trotzdem ein Ergebnis, das die Chancen im Rückspiel noch offen hält. Dort muss aber eine bessere Leistung her. Der Sieger dieser Begegnung spielt übrigens in der Playoff-Runde voraussichtlich gegen CD Santa Clara aus Portugal, das im Hinspiel mit 3:0 bei Larne FC gewann.

1:4

St. Patrick’s Athletic hat mit Besiktas Istanbul in dieser Runde einen richtig schweren Gegner vorgesetzt bekommen, und das zeigte sich schon im Hinspiel. Vor 7821 Zuschauern im Tallaght Stadium erlebten die Pats eine erste Halbzeit zum Vergessen. Tore in der 8., 14., 23. und 43. Minute ergaben eine 4:0-Halbzeitführung für die Gäste. Ob diese in der zweiten Halbzeit einen oder zwei Gänge zurückschalteten oder St. Patrick’s Athletic besser wurde, kann ich nicht sagen, aber zumindest gelang es den Gastgebern noch, durch Simon Power in der 49. Minute auf 1:4 zu verkürzen. Das war es dann aber auch, und alles Andere als ein Ausscheiden wäre nun eine Riesenüberraschung. Im unwahrscheinlichen Falle eines Weiterkommens wäre der nächste Gegner übrigens entweder FC Lausanne aus der Schweiz oder FC Astana aus Kasachstan. Lausanne führt in der Begegnung nach dem Hinspiel mit 3:1.

Shelbourne gewinnt in Rijeka

1:2

In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League war Shelbourne heute beim kroatischen Meister HNK Rijeka zu Gast. Auf dem Papier sollte Rijeka der Favorit für diese Partie sein, aber in der Praxis läuft es manchmal anders…

In der ersten Halbzeit sah die Partie ähnlich aus wie die erste Hälfte der Auswärtspartie gegen Qarabag letzte Woche: Die Heimmannschaft hatte meist den Ball, kam aber nicht zu sonderlich vielen Chancen und konnte diese auch nicht verwerten. Wesentlicher Unterschied zum Qarabag-Spiel: Shelbourne hielt dicht und ging mit einem 0:0 in die Pause.

Die erste wesentliche Szene des Spiels geschah in der 55. Minute: Shelbournes Torhüter Wessel Speel lässt sich mit einem zu ihm zurück gepassten Ball etwas zu viel Zeit, ein Spieler von Rijeka versucht ihm den Ball vom Fuß zu nehmen und wird dabei von Speel gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelt Rijeka in der 56. Minute zum 1:0. Doch die Reaktion von Shelbourne folgte umgehend. Mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff holte Shelbourne eine Ecke heraus, und Sam Bone köpfte zum Ausgleich in der 58. Minute ein, etwas begünstigt dadurch, dass Rijekas Torhüter in den eigenen Mitspieler lief und dadurch nicht zur Stelle war. Damit stand es wieder Unentschieden, und obwohl Rijeka weiter viel Ballbesitz hatte, kamen sie nicht so recht durch. Einer der gelegentlichen Gegenangriffe von Shelbourne sorgte dann in der 70. Minute für den Führungstreffer: Bei einer Flanke von Harry Wood kam John Martin am langen Pfosten frei zum Kopfball und setzte den Ball in den Winkel zum 2:1 für Shelbourne. Rijeka drängte bis zum Schluss auf den Ausgleich, aber der wollte nicht fallen. Etwas kurios endete die Partie dann: Ein Shelbourne-Spieler bekommt den Ball aus kürzester Distanz im Strafraum an die Hand, die Szene wurde vom VAR überprüft, aber offenbar nicht für elfmeterwürdig befunden. Jedenfalls entschied der Schiedsrichter weder auf Elfmeter noch auf Fortsetzung des Spiels, sondern pfiff die Partie ab. Shelbourne nimmt daher eine Führung aus Kroatien mit nach Hause.

Der Sieger dieser Begegnung trifft im Übrigen in der Playoff-Runde der Europa League-Qualifikation auf den Sieger der Begegnung zwischen PAOK aus Griechenland und Wolfsberger AC aus Österreich. Der Verlierer würde in der Conference League-Qualifikation weitermachen und dort auf den Sieger aus Vikingur Gota (Färöer) gegen Linfield FC (Nordirland) treffen.

Dundalk und Cobh Ramblers mit klaren Siegen

Gestern fand ein weiterer Spieltag in der First Division statt. Tabellenführer Dundalk gab sich dabei keine Blöße und gewann mit 4:1 gegen Longford Town. Ebenso klar war der Sieg des Tabellenzweiten: Cobh Ramblers schlugen Wexford mit 4:0. Der Dritte musste allerdings Punkte liegen lassen: Bray Wanderers nahmen vom Auswärtsspiel bei Finn Harps nur einen Punkt mit und sicherten sich den auch erst in der Nachspielzeit.

Athlone Town 1:2 UCD
Cobh Ramblers 4:0 Wexford
Dundalk 4:1 Longford Town
Finn Harps 2:2 Bray Wanderers
Treaty United 1:1 Kerry

Cork City gewinnt erstes Ligaspiel seit April

Nach langer Durststrecke hat Cork City endlich wieder ein Ligaspiel gewonnen. Am Freitagabend schlug City Galway United mit 1:0. Der letzte Sieg in der Liga datiert vom 21. April, also vor mehr als drei Monaten. Ein frühes Tor von Sean Fitzpatrick in der 5. Minute war der entscheidende Treffer in einer Partie, in der City anders als noch letzte Woche und in vielen anderen Partien dieser Saison die Führung nicht wieder hergab. Da Sligo am Samstag gegen Shelbourne verlor, ist der Abstand von Cork City auf Sligo Rovers wieder auf acht Punkte geschrumpft, was aber immer noch viel ist. Ein noch größerer Abstand tut sich allerdings mittlerweile am anderen Ende der Tabelle auf, wo Shamrock Rovers heute Derry City schlugen und jetzt zehn Punkte vor Bohemians an der Tabellenspitze rangieren.

Bohemians 0:1 Drogheda United
Cork City 1:0 Galway United
Sligo Rovers 0:2 Shelbourne
Waterford 0:2 St. Patrick’s Athletic
Shamrock Rovers 2:0 Derry City

Kerry gewinnt Kellerduell deutlich

In der First Division gab es am Freitagabend das deutlichste Resultat im Kellerduell. Kerry schlug Athlone Town mit 4:0, Athlone ist damit mit sieben Punkten Abstand Tabellenletzter. Abstiegsgefahr gibt es aber zumindest diese Saison noch nicht, wie das möglicherweise nächstes Jahr mit der Einführung der dritthöchsten Spielklasse National League aussieht, weiß ich noch nicht.

Weiter oben in der First Division-Tabelle gewannen die Top 3, so dass die Abstände an der Tabellenspitze gleich blieben. In der Torjägerliste hat Mikie Rowe (Wexford) getroffen und damit wieder mit Barry Coffey (Cobh Ramblers) gleichgezogen. Beide stehen bei 17 Saisontreffern.

Bray Wanderers 3:2 Treaty United
Cobh Ramblers 3:1 Longford Town
Kerry 4:0 Athlone Town
UCD 0:1 Dundalk
Wexford 2:1 Finn Harps

St. Patrick’s Athletic rettet sich in die Verlängerung und kommt dann weiter

Gestern waren St. Patrick’s Athletic und Shamrock Rovers wieder in der Qualifikation zur Conference League gefordert.

2:2 n.V.
(2:3 nach Hin- und Rückspiel)

Zunächst war St. Patrick’s Athletic dran, auswärts in Estland bei Nomme Kalju. Im Hinspiel hatten sie aufgrund schlechter Chancenverwertung nur mit 1:0 gegen am Ende nur noch 9 Esten (2 Platzverweise) gewonnen. Dieses Problem mit der Chancenverwertung folgte ihnen auch in Estland, wo die Gastgeber kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause die Treffer zur 2:0-Führung erzielten. St. Patrick’s Athletic stand damit vor dem Aus in der Conference League-Qualifikation, bis Joe Redmond in der ersten Minute der Nachspielzeit den Anschlusstreffer erzielte und die Gäste damit in die Verlängerung rettete. In dieser war es dann Jake Mulraney, der St. Patrick’s Athletic in der 93. Minute in die nächste Runde schoss. Dort wartet nun ein schwerer Brocken: Besiktas Istanbul, das gegen Shachtar Donezk in der Europa League-Qualifikation gescheitert ist und nun in die Conference League-Qualifikation runter kommt. Dort werden die Pats sich keine schwache Chancenauswertung leisten können. Mit Reisen in die Türkei haben sie aber schon Erfahrung: Im letzten Jahr sind sie gegen Istanbul Basaksehir ausgeschieden.

St. Patrick’s Athletic – Besiktas Istanbul

0:0
(4:0 nach Hin- und Rückspiel)

Für Shamrock Rovers war nach dem deutlichen 4:0-Sieg im Hinspiel gegen St. Joseph’s FC aus Gibraltar das Risiko, nicht in die nächste Runde einzuziehen, sehr überschaubar. Entsprechend wurden im Rückspiel einige Stammkräfte geschont, und sicher auch nicht mit voller Intensität gespielt. Heraus kam ein torloses Unentschieden, das die Rovers ungefährdet in die nächste Runde brachte. Nächster Gegner ist FC Ballkani aus dem Kosovo, der sich gegen Floriana FC aus Malta durchsetzte.

FC Ballkani – Shamrock Rovers

Shelbourne muss runter in die Europa League-Qualifikation

1:0
(4:0 nach Hin- und Rückspiel)

Mit einer 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel im Gepäck musste Shelbourne heute in Aserbaidschan bei Qarabag FK antreten. Eine schwere Hypothek, und wie zu erwarten konnte Shelbourne das nicht drehen.

In der ersten Hälfte der Partie stand Shelbourne defensiv und hielt lange hinten dicht, offensiv passierte aber so gut wie nichts. Doch wie das manchmal gegen einen stärkeren Gegner so ist, schaffte Qarabag doch kurz vor der Pause den Durchbruch: Eine scharf hereingegebene Flanke lenkte Shelbournes John Martin unglücklich ins eigene Netz, und die Gastgeber gingen mit 1:0 in die Pause. Nach der Pause wagten sich die Gäste mehr nach vorne und kamen auch zu eigenen Chancen, waren dadurch aber hinten auch etwas offener. In der 68. Minute hatte Qarabag einen (berechtigten) Handelfmeter, aber Shelbournes Torhüter Wessel Speel (ein Neuzugang auf Leihbasis von Minnesota United) konnte den schwach geschossenen Elfer abwehren. Ganz zum Ende der Partie hatte Daniel Kelly noch eine Riesenchance zum Ausgleich, schoss den Ball aber über das Tor. So gewann Qarabag nach dem Hinspiel auch das Rückspiel, für Shelbourne geht es in der Europa League-Qualifikation weiter. Gegner dort wird der kroatische Meister HNK Rijeka, der in der Champions League-Qualifikation nach Verlängerung an Ludogorets Rasgrad scheiterte.

HNK Rijeka – Shelbourne

Cork City verliert 6-Punkte-Spiel, Abstieg wird immer wahrscheinlicher

Cork City kommt dem Abstieg immer näher. Um noch halbwegs realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, hätte man das „6-Punkte-Spiel“ gegen den Vorletzten Sligo Rovers am Freitagabend gewinnen müssen. Zunächst sah es auch so aus, als ob das klappen könnte. Cork City bestimmte die erste Hälfte und ging durch Evan McLauglin in der 8. Minute in Führung. Von Sligo kam in der ersten Hälfte wenig. Das änderte sich nach der Pause. Sligo kam stärker aus der Kabine, doch Sean Maguire konnte in der 56. Minute nachlegen, Cork City führte 2:0. Sligo verkürzte vier Minuten später durch Owen Elding, aber bis zum 2:2-Ausgleich durch Patrick McClean in der 79. Minute sah es lange so aus, als könnte Cork die Führung halten. In der 88. Minute traf Alex Nolan für Cork City die Unterkante der Latte, doch der Ball sprang vor der Linie auf. Quasi im Gegenzug traf dann Ryan O’Kane zum 3:2 für Sligo. Nach dieser Partie beträgt der Abstand zwischen Cork City und Sligo Rovers 11 Punkte bei noch verbleibenden 11 Partien. Rechnerisch geht das natürlich noch, aber realistisch ist das wohl nicht mehr, diesen Abstand aufzuholen. Sligo dagegen ist nun auf 3 Punkte an Galway United herangerückt, das gegen Waterford verlor. Galway hat aus den letzten 5 Ligaspielen nur einen Punkt geholt und läuft akut Gefahr, auf den Playoff-Platz abzurutschen. Für Waterford traf Padraig Amond doppelt und führt nun mit 12 Treffern die Torjägerliste an.

Cork City 2:3 Sligo Rovers
Derry City 1:1 Bohemians
Galway United 2:4 Waterford

Dundalk hat wieder 6 Punkte Vorsprung

First Division-Tabellenführer Dundalk hat den Vorsprung wieder auf 6 Punkte ausgebaut. Ein 3:2 über Wexford, kombiniert mit einem 2:2 von Cobh Ramblers bei Finn Harps, hat den Abstand wieder vergrößert. Punktgleich mit Cobh Ramblers sind nun Bray Wanderers, die am Samstagabend in Longford gewannen. Die First Division-Torjägerliste führt nun Barry Coffey allein an, der für Cobh doppelt traf und nun bei 17 Saisontoren steht.

Athlone Town 2:2 Treaty United
Dundalk 3:2 Wexford
Finn Harps 2:2 Cobh Ramblers
Kerry 0:3 UCD
Longford Town 1:2 Bray Wanderers

Shamrock Rovers und St. Patrick’s Athletic mit Siegen in der Conference League-Qualifikation

Shamrock Rovers und St. Patrick’s Athletic haben heute in den Hinspielen der zweiten Runde der Conference League-Qualifikation vorgelegt.

0:4

Am frühen Abend waren Shamrock Rovers bei St. Joseph’s FC in Gibraltar gefordert. In der vorigen Saison war St. Joseph’s an Shelbourne gescheitert, und falls sie es diesmal gegen einen irischen Verein besser machen wollten, hat das nicht wirklich geklappt. Shamrock Rovers waren durch Rory Gaffney in der 13. Minute in Führung gegangen, und dieser Spielstand hielt bis Mitte der zweiten Halbzeit, als Shamrock Rovers innerhalb von weniger als 10 Minuten drei Tore nachlegten. Danny Mandroiu in der 67., John McGovern in der 73. und Jack Byrne in der 75. Minute sorgten für einen Endstand, mit dem Shamrock Rovers schon mit anderthalb Beinen in der nächsten Runde stehen. Gegner dort wäre übrigens der Sieger aus Ballkani FC (Kosovo) gegen FC Floriana (Malta), Ballkani liegt nach dem Hinspiel vorne.

1:0

Weniger Tore, aber ebenfalls einen Sieg gab es für St. Patrick’s Athletic am späteren Abend gegen Nomme Kalju aus Estland. In gewisser Weise wiederholte sich das Geschehen aus dem Hinspiel der ersten Runde, wo St. Patrick’s Athletic gegen FC Hegelmann das Spiel dominierte, aber erst spät die Führung erzielen konnte. Wieder waren die Iren dominant, nutzen aber ihre vielen Chancen nicht. Mitte der zweiten Halbzeit flogen innerhalb weniger Minuten zwei Spieler von Nomme Kalju mit Gelb-Rot vom Platz (an den Platzverweisen gab es wenig zu diskutieren), so dass St. Patrick’s Athletic die letzten 20 Minuten mit zwei Mann Überzahl spielte und quasi Einbahnstraßenfussball auf das gegnerische Tor statt fand. Trotzdem dauerte es bis zur 90. Minute, bis Chris Forrester den völlig verdienten Treffer zum 1:0 landen konnte. Nur 1:0 am Ende, was bei laut UEFA-Statistik 32:2 Torschüssen doch mehr hätte sein dürfen.

Sollte St. Patrick’s Athletic weiterkommen, wartet in der nächsten Runde übrigens ein schwerer Brocken: Der Verlierer der Europa League-Qualifikationspartie zwischen Besiktas Istanbul und Schachtar Donezk. Nach dem Hinspiel sieht es so aus, als ob es wohl Besiktas wird. Bei allem Optimismus dürften beide möglichen Gegner für St. Patrick’s Athletic wohl eine Nummer zu groß sein.