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Dreijahres-Vertrag für David Parkhouse bei Derry City

Ja, schon wieder ein Beitrag über Transfers. Ansonsten passiert ja momentan in der League of Ireland nicht viel – außer dass Sligo Rovers kürzlich eine Partnerschaft mit Everton FC vereinbart haben, wo man mal abwarten muss, wie sich das auswirkt. Der letzte League of Ireland-Verein, der eine Partnerschaft mit Everton einging, war Home Farm FC in den 1990er Jahren, die dann mehrere Jahre lang als „Home Farm Everton“ antraten. Home Farm hat sich kurz nach Ende der Partnerschaft aus der League of Ireland verabschiedet und spielt derzeit in der Leinster Senior League.

Aber zurück zu den Transfers dieser Woche. Auf der Zugangsseite stechen drei Rückkehrer in die League of Ireland hervor. Dabei hat David Parkhouse bei Derry City sogar einen Dreijahres-Vertrag bekommen, was in der League of Ireland eher selten vorkommt. Parkhouse war in der Saison 2019 bereits für ein Jahr auf Leihbasis in Derry (ausgeliehen von Sheffield United), und das recht erfolgreich. Also hofft man in Derry natürlich darauf, dass er an die Leistungen wieder anknüpfen kann.

Der zweite Rückkehrer ist Steven Beattie, der nach zwei Jahren in Amerika zu Cork City zurückkehrt. Beattie hatte von Sommer 2015 bis Ende 2018 schon dreieinhalb Jahre in Cork gespielt und ist bei den Fans sehr beliebt. 2019 und 2020 spielte er in den USA bei Chattanooga Red Wolves und kommt jetzt zurück. Dem insgesamt recht jungen Kader von Cork City für die neue Saison wird ein erfahrener Spieler wie Beattie sicher gut tun.

Der dritte Rückkehrer in die Liga ist Bastien Héry, der im Gegensatz zu den beiden anderen aber nicht zu einem Verein zurückkehrt, bei dem er schon mal war. Héry hatte in der Saison 2017 für Limerick gespielt, anschließend bis Sommer 2019 für Waterford. Dann war er nach Nordirland zu Linfield FC gewechselt. Während seiner Zeit bei Linfield FC wurde er auch zum Nationalspieler, drei Einsätze für Madagaskar hat er bislang auf seinem Konto. Jetzt ist er von Linfield zu Bohemians gewechselt.

Abgänge ins Ausland gab es diese Woche auch. Der Prominenteste ist dabei wohl Jordan Flores, der von Dundalk zu Hull City nach England wechselt. Flores bekam durch sein für den Puskas-Award nominiertes Tor internationale Aufmerksamkeit (auch wenn der Award schließlich an Heung-Min Son ging). Weitere Abgänge ins Ausland sind Daniel Casey (von Bohemians zu Sacramento Republic in die USA), Jaze Kabia (von Shelbourne zu Livingston FC nach Schottland) und Liam Bossin (von Cork City zum FC Dordrecht in die Niederlande).

Evan Ferguson wechselt zu Brighton & Hove Albion

Wie gestern offiziell vermeldet wurde, wechselt der 16-jährige Evan Ferguson von Bohemians zu Brighton & Hove Albion nach England. Nun ist er bei Weitem nicht der erste 16-Jährige, der aus Irland nach England wechselt, aber trotzdem ist dieser Wechsel interessant. Warum? Erstens, weil Ferguson als eines der momentan größten Talente aus den Nachwuchsabteilungen der League of Ireland gilt. Er hat bereits im September 2019 als damals 14-Jähriger (!) sein Debüt in der League of Ireland gegeben – in der ersten Mannschaft der Bohemians wohlgemerkt. In der Saison 2020 kamen noch zwei weitere Ligaeinsätze und ein FAI-Cup-Einsatz in der ersten Mannschaft dazu, während er auch wesentlichen Anteil am Gewinn der U17-Meisterschaft der Bohemians hatte.

Der zweite Grund, warum der Wechsel interessant ist, hat mit dem Brexit zu tun: Seit dem Ende der Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember gelten für Transfers von Jugendlichen von und nach Großbritannien und Nordirland nicht mehr die EU-Regeln, die Transfers ab einem Alter von 16 Jahren ermöglichen, sondern FIFA-Regeln, nach denen internationale Transfers eigentlich erst ab 18 möglich sind. Wie kann Evan Ferguson also trotzdem wechseln? Seine Mutter ist Britin, und dadurch hat er eine doppelte Staatsbürgerschaft (irisch und britisch). Anscheinend reicht das, um doch schon mit 16 zu wechseln. Ich habe zwar leichte Zweifel, weil ich in den FIFA-Regularien keine entsprechende Passage finden kann (die Regeln zu Transfers von Minderjährigen finden sich in Artikel 19), aber falls es da doch ein Problem gibt, wird man es wohl früher oder später mitbekommen.

Dundalk geht auf internationale Shoppingtour

Dundalk sucht sich offenbar in dieser Winterpause die Verstärkungen im Ausland zusammen. Die Verpflichtung des norwegischen Stürmers Ole Erik Midtskogen vom färingischen Verein KI Klaksvik hatte ich in meinem vorigen Beitrag schon erwähnt. Mittlerweile haben sie einen weiteren Spieler von den Färöer verpflichtet, nämlich den färingischen Nationalverteidiger Sonni Ragnar Nattestad von B36 Torshavn. Aus Lettland kommt ein weiterer Nationalspieler, der lettische Verteidiger Raivis Jurkovskis wechselt von FK Liepaja nach Dundalk. Und auch für die Torhüterposition ist Dundalk im Ausland fündig geworden: Der Albaner Alessio Abibi kommt vom albanischen Verein KF Kastrioti.

Ob diese Spieler tatsächlich Verstärkungen sein werden, wird sich zeigen. Nattestad und Jurkovskis sollten als Nationalspieler (wenn auch „nur“ für die Färöer und Lettland) ein für die League of Ireland taugliches Format haben. Ob Abibi erster oder zweiter Torwart werden wird, ist wohl auch noch unklar, denn ich gehe davon aus, dass Dundalk nach den Abgängen von Gary Rogers (Karriereende) und Aaron McCarey (Wechsel zu Cliftonville nach Nordirland) noch einen weiteren Torwart an Land ziehen wird.

Jack Byrne verlässt Shamrock Rovers und geht nach Zypern

Zwei Spielzeiten lang war Jack Byrne der Spielmacher von Shamrock Rovers und hat den Verein zum Pokalsieg 2019 und zur Meisterschaft 2020 geführt. In beiden Spielzeiten wurde er von der Spielergewerkschaft PFAI zum Spieler des Jahres bestimmt. Jetzt geht er eine neue Herausforderung an und ist damit in dieser Winterpause der prominenteste Abgang der League of Ireland: Jack Byrne wechselt zu APOEL Nikosia nach Zypern. Er erhält dort einen Zweieinhalbjahres-Vertrag.

Ein Wechsel nach Zypern ist für einen irischen Spieler eher ungewöhnlich, meist geht es ja eher nach England. Warum also Zypern? Aus sportlicher Sicht ist es durchaus sinnvoll, APOEL ist ein Verein, der in den letzten zehn Jahren fast jedes Jahr in der Gruppenphase der Champions League oder der Europa League zu finden war. Aus finanzieller Sicht dürfte es auch sinnvoll sein. Und dann wäre da noch der Trainer, und ich nehme an, der war ein wesentlicher Faktor für den Wechsel nach Zypern: APOEL wird seit November vom ehemaligen irischen Nationaltrainer Mick McCarthy trainiert, unter dem Jack Byrne sein Debüt in der Nationalmannschaft gab.

Da Byrnes Vertrag bei den Rovers ausgelaufen war, wechselt er ablösefrei. Nicht ablösefrei ist dagegen ein anderer Wechsel, der für die League of Ireland sportlich ebenfalls einen Verlust darstellt: Daniel Grant wechselt von den Bohemians zu Huddersfield Town nach England.

Zugänge aus dem Ausland stehen bis jetzt noch nicht viele fest, die meisten Vereine warten wohl noch erst mal ab, wann (derzeit steht ein Termin Mitte März im Raum) und in welchem Format die Saison startet. Zwei Zugänge aus dem Ausland, die bereits feststehen, sind Ole Erik Midtskogen und Shane Blaney. Der Norweger Midtskogen wechselt von KI Klaksvik von den Färöer-Inseln nach Dundalk. Er war den Verantwortlichen in Dundalk wohl im Europa League-Playoff aufgefallen. Shane Blaney war vor drei Jahren von Finn Harps zu Doncaster Rovers in die League One gewechselt und kommt jetzt zurück nach Irland, wo er bei Sligo Rovers unterschrieben hat.

Auch innerhalb der Liga wird natürlich gewechselt. Einige der prominenteren Wechsel innerhalb der Liga (nicht vollständig):

  • Sean Gannon von Dundalk zu Shamrock Rovers
  • Sean Hoare von Dundalk zu Shamrock Rovers
  • Daniel Mandroiu von Bohemians zu Shamrock Rovers
  • Danny Lafferty von Shamrock Rovers zu Derry City
  • Tyreke Wilson von Waterford zu Bohemians
  • Ronan Coughlan von Sligo Rovers zu St. Patrick’s Athletic
  • Gary Deegan von Shelbourne zu Drogheda United
  • Conor Clifford von Derry City zu Bray Wanderers

Cork City: Übernahme oder nicht?

Vor ein paar Tagen habe ich schon mal angedeutet, dass ich noch einen Beitrag zu Cork City schreiben möchte. Das mache ich nun, und zwar geht es um Übernahmepläne. Die gibt es in der League of Ireland immer mal wieder, manche werden durchgezogen (z.B. Dundalk 2018 oder Waterford 2016), von anderen wie z.B. dem Mitte 2018 angeblich bevorstehenden saudischen Einstieg bei Galway United hört man irgendwann nichts mehr. Nun geht es also um Pläne für Cork City und die Entwicklungen dazu im Laufe dieses Jahres.

Zunächst zur Ausgangslage: Wem gehört der Verein momentan? Cork City FC ist zur Zeit ein mitgliedergeführter Verein, wobei die Mitglieder nicht direkt Mitglied im Verein sind, sondern in einer Gesellschaft namens FORAS (Friends Of the Rebel Army Society). FORAS wurde 2008 von Cork City-Fans gegründet, hat ca. 600 Mitglieder und ist seit 2010 Eigentümer von Cork City FC, nachdem der vorherige Eigentümer den Verein wirtschaftlich vor die Wand gefahren hatte und der Verein kurz vor der Liquidierung stand.

Das Stadion „Turner’s Cross“, in dem Cork City seine Heimspiele austrägt, gehört nicht dem Verein, sondern dem regionalen Fußballverband Munster FA, Cork City zahlt für die Nutzung eine Stadionmiete.

Nun zur Geschichte um die Übernahmepläne:
Am Ende der Saison 2019 sahen die Finanzen des Vereins nicht sonderlich gut aus. Der 2019er Kader war teuer (für irische Verhältnisse), aber durch die im Vergleich zu den Vorjahren schlechten Ergebnisse auf dem Platz kamen weniger Zuschauer und damit weniger Einnahmen als eingeplant, und in der Europa League-Qualifikation war auch schon nach einer Runde Schluss. Dazu kam eine Forderung der irischen Steuerbehörde, die beglichen werden musste, um die Lizenz für die Saison 2020 zu bekommen. Die Lizenz war damit Ende Januar/Anfang Februar 2020 akut in Gefahr, und Cork City kontaktierte Preston North End, um Preston die Weiterverkaufsklauseln für Sean Maguire (2017 zu Preston gewechselt) und Alan Browne (2014 zu Preston gewechselt) zu verkaufen und so die Finanzlücke zu schließen. Im Zuge der Verhandlungen sicherte Prestons Eigentümer Trevor Hemmings sich bzw. seiner Firma Grovemoor Ltd ein Vorkaufsrecht, falls FORAS sich zu einem Verkauf des Vereins entschließen sollte. Dieses Vorkaufsrecht war zusammen mit den Weiterverkaufsklauseln der Gegenwert für das Finanzpaket, das die Lizenz für 2020 sicherte.

Hätte wenige Wochen später nicht Corona alles auf den Kopf gestellt, wären die Übernahmepläne vermutlich schon im Frühjahr oder Sommer vorangetrieben worden, so wurde es aber Herbst, bis eine (virtuelle) außerordentliche Mitgliederversammlung von FORAS einberufen wurde, um darüber abzustimmen, ob Grovemoor Ltd eine Option erhalten sollte, den Verein zu übernehmen. Die Abstimmung fand am 28. Oktober statt, das Angebot von Grovemoor lag bei 1€ zuzüglich der Übernahme aller Schulden. Wenige Tage zuvor stand Cork Citys Abstieg aus der Premier Division fest, und das mag auch einen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis gehabt haben. Jedenfalls stimmten rund 70% der FORAS-Mitglieder für die Übernahmeoption. Nach der Abstimmung hörte man wochenlang wenig, außer dass Grovemoor prüft, ob es von der Option Gebrauch machen will. Irgendwann sickerte durch, dass das Stadion ein Problem werden könnte: Grovemoor wollte einen langfristigen Zugang zu Turner’s Cross sichern, entweder über einen Kauf oder einen langfristigen Mietvertrag mit der Munster FA. Die war aber mit Grovemoors Angeboten nicht einverstanden, und da bezüglich des Stadions keine Einigung erzielt werden konnte, musste Cork City am 17. Dezember vermelden, dass die Übernahme vorerst nicht stattfindet. FORAS bleibt also vorerst weiter Eigentümer des Vereins. Einige Tage später wurde dann noch ein Update veröffentlicht, das besagt, dass Trevor Hemmings trotz der nicht erfolgten Übernahme seine Unterstützung bei der Lizenz für die kommende Saison zugesagt hat. Das sieht zumindest so aus, als ob er nach wie vor an einer Übernahme interessiert ist und Gespräche weiterlaufen.

Was jetzt noch offen ist, ist, ob Cork City nächste Saison in Turner’s Cross spielt oder woanders hin ausweicht. Aufgrund des Abstiegs und der Unsicherheit, wann wieder Fans ins Stadion können, wird versucht, mit der Munster FA eine niedrigere Miete auszuhandeln. Falls das nicht erfolgreich ist, kommt gegebenenfalls das Rugbystadion Musgrave Park in Frage, das nur wenige hundert Meter entfernt ist.

Colin Healy bleibt Trainer bei Cork City

Cork City geht mit Colin Healy als Trainer in die neue Saison, wie der Verein heute mitteilte. Healy hatte die Mannschaft einige Spieltage vor Ende der abgelaufenen Saison als Interimstrainer übernommen und darf nun also über das Ende der abgelaufenen Saison hinaus weitermachen. Sein Co-Trainer wird John Cotter sein, der bereits unter John Caulfield Co-Trainer war und 2019 für einige Wochen selbst Interimstrainer war.

Irgendwann zwischen den Feiertagen werde ich wohl noch einen ausführlicheren Beitrag zu Cork City schreiben, denn es gab in den letzten Monaten einige Entwicklungen, über die ich bislang nicht geschrieben habe.

U17- und U19-Meisterschaften gehen an Bohemians und St. Patrick’s Athletic

Nachdem die Jugendmeisterschaften im U17- und U19-Bereich doch noch zu Ende gespielt wurden, stehen jetzt die Meister in diesen Altersklassen fest: Die U17-Meisterschaft ging gestern Abend mit einem 2:0 gegen Shamrock Rovers an Bohemians. Heute Abend verlor dann die U19 der Bohemians mit 1:2 gegen St. Patrick’s Athletic, die sich damit den Titel in dieser Altersklasse holten und sich Hoffnung auf die Teilnahme an der UEFA Youth League 2021/22 machen können.

Kevin Sheedy wird neuer Trainer in Waterford

Waterford FC hat zur kommenden Saison einen neuen Trainer. Kevin Sheedy ist der Neue, assistiert vom ebenfalls neuen Co-Trainer Mike Newell. Damit wird Francis Rockett, der Waterford zum Ende der abgelaufenen Saison als Interimstrainer betreute, den Job in der neuen Saison nicht weitermachen.

Sheedy ist ehemaliger irischer Nationalspieler (46 Länderspiele zwischen 1984 und 1993) und war anscheinend zuletzt Jugendtrainer bei Al-Shabab in Saudi-Arabien. Seine Erfahrung als Cheftrainer im Seniorenbereich scheint recht begrenzt zu sein.

Gary Rogers beendet Karriere

Dundalks Torhüter Gary Rogers hat heute sein Karriereende bekannt gegeben. Der 39-jährige hat damit gestern in der Europa League-Partie gegen Arsenal sein letztes Spiel gemacht. In seiner rund 20 Jahre langen Karriere in der League of Ireland ist er unter Anderem fünfmal Meister geworden (2012 mit Sligo Rovers, 2015, 2016, 2018 und 2019 mit Dundalk) und hat ebenfalls fünfmal den FAI Cup gewonnen (2005 mit Drogheda United, 2013 mit Sligo Rovers, 2015, 2018 und 2020 mit Dundalk).

Bereits vor einem Monat hat Cork Citys Verteidiger Alan Bennett im Alter von ebenfalls 39 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Bennett war je zweimal irischer Meister (2005 und 2017) und zweimal FAI Cup-Sieger (2016 und 2017), alle vier Titel gewann er mit Cork City. Außerdem hat er 2007 zwei Freundschaftsländerspiele für Irland absolviert.

Der Transfermarkt dieser Winterpause ist auch so langsam angelaufen. Die bis dato prominentesten Transfers dieser Winterpause sind wohl:

  • Greg Bolger von Shamrock Rovers zu Sligo Rovers
  • Dinny Corcoran von Bohemians zu Drogheda United
  • Brendan Clarke von St. Patrick’s Athletic zu Shelbourne
  • Kevin O’Connor von Cork City zu Shelbourne
  • Romeo Parkes kehrt aus Amerika zu Sligo Rovers zurück

Dundalk schließt Europa League-Gruppenphase ohne Punkte ab

2:4

Es war eigentlich schon zu erwarten, da der letzte Gegner Arsenal hieß: Dundalk verabschiedet sich ohne Punkte aus der Europa League. Schon vor dem Spiel stand Dundalk als Gruppenletzter fest, ebenso Arsenal als Gruppensieger. So ging es eigentlich nicht mehr um wirklich viel, und Arsenal ließ einige Stars gleich komplett zu Hause – was natürlich für die heute eingesetzten Spieler eine Gelegenheit war, sich zu zeigen. Insofern war es zwar eine B-Elf von Arsenal, aber durchaus eine motivierte.

Arsenal legte auch gleich stark los: Bereits in der 12. Minute erzielte Arsenal das 1:0, in der 18. Minute das 2:0. Zu dem Zeitpunkt sah es so aus, als könnte es ein deutliches Ergebnis werden. Doch etwas überraschend konnte Dundalk in der 22. Minute mit einem Treffer von Jordan Flores zum 1:2 verkürzen. Arsenals Schwung war nun plötzlich etwas raus, Dundalk stand besser und ließ weniger zu. Kurz vor der Halbzeitpause gab es sogar die Chance zum 2:2, der Schuss von Darragh Leahy aus guter Position wurde aber zur Ecke abgelenkt, die dann nichts einbrachte.

In der zweiten Hälfte erhöhte Arsenal durch Treffer in der 67. und 80. Minute auf 4:1, bevor Sean Hoare für Dundalk noch einmal per Kopf nach einem Freistoß traf. So endete die Partie 4:2 für Arsenal, Dundalk bleibt leider ohne Punkte.

Im anderen Gruppenspiel gab es zwischen Rapid Wien und Molde ein 2:2, damit hat sich Molde Platz 2 in der Gruppe gesichert, Rapid ist ausgeschieden.

SpieleToreGTTDPunkte
Arsenal62051518
Molde6911-210
Rapid Wien61113-27
Dundalk6819-110
Europa League Gruppe B

U19- und U17-Meisterschaften sollen doch zu Ende gespielt werden

Teilweise Kehrtwende bezüglich der Jugendmeisterschaften: Erst letzte Woche hatte die FAI den Abbruch der Saison in den nationalen Jugendligen bekannt gegeben (ich schrieb hier auch etwas dazu). Nach Gesprächen zwischen der FAI und dem Sportministerium gab die FAI nun gestern Abend bekannt, dass die U19- und U17-Meisterschaften doch weitergespielt werden sollen. Damit werden in diesen beiden Altersklassen doch Meister ermittelt.

Voraussichtlich werden sich aber nicht alle Vereine an der Fortsetzung beteiligen, da einige den Trainingsbetrieb für die aktuelle Saison schon eingestellt hatten und die Spieler in die Winterpause geschickt haben. Man wird wohl am Wochenende sehen, wer für diese Saison noch dabei ist.